ASV Dietenheim Aufhofen
Nicht verpassen:

3 Punkte geholt & ab nach Tschesolo!

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Was war das für ein prall gefüllter, emotionaler Fußballabend. Geschlossen ging es mit gezählten Mannen Richtung Wengen. Kanne, unser gewaltiger Buschauffeur, mit Drang, die Kurven richtig schnittig zu nehmen, war auf dem Weg, einen neuen Kleinbusstreckenrekord zu markieren. Doch dann notierten wir auf der gegnerischen Fahrspur in einer engen Kurve einen ausgerissenen Baumstumpf …

Gastkommentar von: Niedermair Helli

Geistesgegenwärtig drehten wir um und die Feuerwehrleute unter uns reinigten schnell die Straße. Ob dies in die Statistiken der Feuerwehr Aufhofen aufgenommen wird, und bei der nächsten stolzen Verkündigung der geleisteten Arbeitsstunden aufgezählt wird, wird sich noch zeigen. Naja, der Kleinbusstreckenrekord war jedenfalls futsch.

Beim Aufwärmen noch zu zehnt, wuchs unsere Mannschaft auf zwölf Spieler an. Vor dem Einlaufen zeigte uns Ivo noch, wie man Löcher in Tornetzen flickt. Der Schiedsrichter nahm es wohlwollend zur Kenntnis und studierte dann die Tore auch genauer (und fand noch Schwachstellen…).

Kapitän Alex Fregona führt uns aufs Feld. Sein Schlachtruf war eher bescheiden und das verhieß nichts Gutes. Das wird wohl nicht sein Abend. Mutig starteten wir ins Match. Unsere zwei Türme im Mittelfeld, Egon und Lukas, holten jeden Ball von der Luft und spielten sich warm. Das sieht nach neuem Traumduo aus. Etwas übermotiviert ging es dafür im Sturm und auf den Seitenbahnen zu. Hektisch und unkoordiniert schossen wir die Bälle in Altherrenmanier durch die Gegend. Dann ein Geistesblitz von Kanne. Wohl als hohe Flanke angedacht, kam der Ball halbhoch zu Käptn Alex und der schoss, in Knipsermanier, volley ins kurze Ecke. Ein schöner Treffer.

Jetzt waren wir im Spiel. Manni grätschte was das Zeug hielt. Ivo hielt die Abwehr zusammen und versuchte, unserem Torwart Egon nicht im Wege zu stehen. Das funktionierte diesmal entschieden besser und so hielt Egon einen Ball nach dem anderen. Einmal half auch die Querlatte mit. Der Kasten blieb so sauber. Flori zeigte wohl sein bestes Spiel und machte einfach gar keinen Fehler. Der etwas lädierte Steff hob öfters den Arm. Der Schiedsrichter interpretierte dies wohl als Grußzeichen oder als Zeichen ausgewechselt zu werden, Steff wiederum wies wohl eher auf Abseitspositionen hin.

Mitten in der ersten Halbzeit dann eine weitere, tolle Aktion von uns. Wirbelwind Kanne tankte sich auf der linken Seite durch und spielte eine (diesmal) hohe Flanke auf den Schreiber. Ein Lehrbeispiel, wie man eine hochkarätige Chance nicht nutzt, folgte. Helli Chancentod entschied, das eh lädierte Tornetz zu verschonen und spielte in die Mitte auf Fischa. Naja. Der wiederum hatte sein Kontingent an guten Taten – siehe Baumstumpf – für heute schon ausgeschöpft. Die gegnerische, violetthaarige, Linienrichterin (Kanne war deswegen so motiviert) freute sich. Schließlich sollte ihr (oder doch besser sein) Junggesellenabschied heute mit glücklichen Mitspielern stattfinden.

Mit einem 1:0 ging es in die Kabine. Luki, unser vorbildlicher Linienrichter, analysierte tiefgründig die weitere Vorgehensweise („Wir schießen eins mehr als die anderen oder bekommen ein Tor weniger. Dann passts.“).

In der zweiten Hälfte kam dann frischer Wind mit Pauli und Fischa ging sich ein Hefe holen. Jetzt wurde nur mehr gerackert. Spiel war keines mehr zu erkennen. Dribbelkünstler Pauli überlegte sich bei einem seiner vielen Einzelaktionen, eine tolle Kombination mit den Gegnern. So flankte er den Ball Richtung kurzes Eck und lud den Verteidiger ein, etwas zum Spiel beizutragen. 2:0! Dem Trainergedanken von Luki war somit Genüge getan. Wir zählten die Minuten und versuchten uns im Kontern. Das Kontern gelang uns nicht so recht, das Minuten zählen ging sich aber aus. Dreifacher Pfiff und wir hatten nun ZEHN Punkte stehen. Zweistellige Punktezahl. Drei Siege! Wow!

Nach der obligatorischen Hirschbalz in der Kabine ging es noch gemütlich zum Warm-Up in die Sportbar. Schließlich geht es für die meisten bereits am nächsten Tag in Altherrenkurzurlaub nach Tschesolo. Bei immer tiefgründigeren Themen gab es dann noch ein Highlight. Wir durften beim Grillabendessen des bereits erwähnten Junggesellenabschieds (an einem Donnerstag!) mitnaschen. Ein extra für diesen Anlass nach Wengen eingebürgerter Argentinier grillte, was das Zeug hielt. Das Fleisch war phänomenal. Wahnsinn! Und danke dafür nach Wengen.

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Live aus Tschesolo

Am Freitag gibt es den Abschluss der heurigen Saison zu Hause gegen Schabs. Vielleicht liest, abgesehen von einigen Unverbesserlichen im Altherrenkader, jemand den Bericht und kommt am Freitag auf ein Getränk vorbei. Wir freuen uns.

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