ASV Dietenheim Aufhofen
Nicht verpassen:

Blutspritzer und Niggilan!!

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Der letzte Spieltag der Hinrunde der Altherrenmeisterschaft war nichts für schwache Nerven. Fischa war so nervös dass er sich gar nicht getraute, sich selbst mit aufzustellen. Zu mehr als zum Fahnl wachtln sah er sich nicht darüber hinaus. Aber nichtsdestotrotz ließ sich die Mannschaft deswegen nicht entmutigen. Das Trainerduo FiscHans hatten diesmal die Qual der Wahl und hatten sogar die unrühmliche Aufgabe, gestandene Spieler wie Mayr Ivo zu Hause lassen, da die Auswechselbank schon brechend voll war (zumindest die erste Hälfte).

Mairhofer Odl Paule hatte die Ehre, sich die Kapitänsschleife umzubinden. Das Spiel begann gleich mit einem Kracher. Die Auswechselspieler hatten sich ihren Sitzplatz noch gar nicht angewärmt, da lag Unterhofer Flori schon mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden. Eine Zerrung im Oberschenkel beendete seine Spielzeit bereits nach zwei Minuten. Pramstaller Heinz versuchte zwar noch zu helfen, aber auch seine magischen Hände konnten die Zerrung nicht „wegdehnen“. Ob sich Florian aber wirklich verletzt hat oder ob er einfach noch beleidigt war, dass es nicht auch dieses Mal wieder zum Kapitän ernannt wurde, wollte er uns nach dem Spiel nicht verraten. Forer Stefan sollte ihn ersetzen, der war aber so verdutzt über seinen plötzlichen Einsatz, dass es sage und schreibe 5 Minuten dauerte, bis er pronto war (Leibchen in der Kabine vergessen, Angstprunzale, aufwärmen, …).

cutneuIn der Zwischenzeit kämpfte die Mannschaft zu zehnt weiter, als sich Käptn Paul bei einem Zusammenstoss einen Riesencut ober dem linken Auge zuzog, dass das Blut sogar nach 20 Minuten nur noch so spritzte. Als Beweis wollte er unbedingt, dass man ein Foto von seinem schlimmen Cut machte. Bis sich dann Forer Stefan dann aus der Kabine wieder heraufbemüht hatte, spielten die tapferen Männer deshalb zeitweise sogar nur zu neunt (was in früheren Zeiten gar keine Seltenheit war).

Fussballerisch waren die Gegner aus Schabs in der ersten Halbzeit spielbestimmender, scheiterten aber immer wieder an der Bombenabwehrkette. Und sonst war Recla Martin immer zur Stelle und konnte alles entschärfen, was auf ihn zuflog. Wir kamen recht spärlich zu Chancen. Mehr als ein Schüsschen für die Statistik vom Linksaussenflügelflitzerlaufwunder Kaneider Michael war nicht drin. Denn alle sonstigen Chancen blockte der Schiedsrichter oder die gegnerische Abwehr ab.

Zur Halbzeit gab es dann wieder den obbligatorischen Wechsel. FiscHans schöpften das gesamte Auswechselkontigent gleich aus und brachten frischen Wind. Das sah man dann auch. Wir wurden besser und besser und erarbeiteten uns die Spielhoheit zurück. Die Gegner kamen immer wieder in Bedrängnis. Und wenn sie uns nicht mehr im Griff bekamen, half einige Male auch der Schiedsrichter mit fragwürdigen Entscheidungen aus und blockte reguläre Angriffe ab. Es war nicht sein bester Tag. Seiwald Egon war das egal. Nach knapp einer Stunde wurde er gut 20 Meter vor dem Tor gefoult und hämmerte dann den fälligen Freistoss (leicht abgefälscht) unhaltbar ins Tor zum verdienten 1-0. Die zahlreichen zufälligen Spaziergänger, die zufällig neben dem Spielfeldrand standen und zufällig die Ausführung der Freistosses mitverfolgten, klatschten frenetisch Beifall und spazierten dann gleich weiter…

Wir blieben am Drücker und erarbeiteten uns Chance um Chance. Coach Hons stellte dann aber trotzdem auf einer Vierer-Abwehrkette um und ließ Vitus auf den linken Flügel. Kaneider Michael sollte die Abwehr verstärken und die rechte Seite dicht machen, was ihm auch souverän gelang. Brandt das Wiesel Matthias hingegen brachte den Rasen auf der rechten Seite fast zum Glühen, überlief Maus und Gegner ein ums andere Mal, aber seine perfekten Hereingaben konnten die Mitspieler nicht verwerten. Die beste Chance ließ sicherlich der linke Flügel-Ersatz Vitus Oberhammer aus, als er komplett allein vor dem Tor, nach einer (wie gesagt) perfekten Hereingabe von Brandt Matthias, den (einzigen und alleine) heraneilenden Gegner anschoss, der den Ball noch an die Latte ablenkte. Auch Käptn Paul hatte vorhin schon einmal die Oberlatte mit einen sehenswerten Lupfer geprüft. So kommt es wie es kommen musste: Der Schiedsrichter krönte seine mäßige Leistung mit einer katastrophalen, nicht nachvollziehbaren Entscheidung kurz vor Ende des Spiels, als er eine Aktion unseres Torhüters im Strafraum als foulwürdig einstufte und auf den Elfmeterpunkt zeigte. Der Torhüter selbst, die gesamte Mannschaft und auch die zufällig anwesenden Spaziergänger konnten es nicht glauben und waren fast nicht mehr zu beruhigen. Doch der Schiri blieb (natürlich) bei seiner Entscheidung. Den fälligen Elfer verwandelten die Schabener dann zum Ausgleich. Bei dem Ergebnis blieb es dann leider.

Die Enttäuschung war im ersten Moment natürlich riesengroß. Nach dem ersten Bier nach dem Spiel versuchte man das Geschehene zu resümieren und konnte sich dann schlußendlich immer besser damit abfinden: denn schließlich reichte der Punktgewinn doch noch zum verdienten Herbstmeistertitel!! Den zweiten in Folge!! Und auch die Niggilan unseres Trainers/Koordinators/Aushilfsstürmers Fischa Unterhofer trugen dazu bei, die Stimmung wieder ein bisschen zu heben.

Niggilan

Auffallend war nur, dass sich unser zugereister Ausländer und rechter Flügelspieler Mayr Helli bei „seinem“ Derby gar nicht blicken ließ. Aber wir haben ja noch 2 Mal die Chance, ihn gegen Schabs aufzustellen, da sie auch unsere Gegner im Pokal sind. Und wenn wir ihn nach Schabs schleifen müssen; ewig kannst du dich nicht davor drücken!!

Ein Riesendankeschön an dieser Stelle an Fischa und Hons für ihren unermüdlichen Einsatz vor und hinter dem Pudel! Dank euch kann sich die Mannschaft aufs Fussballspielen konzentrieren und dies sieht man auch im Ergebnis. In der aktuellen Saison haben die Altherren noch KEIN Spiel verloren.

 

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