ASV Dietenheim Aufhofen
Nicht verpassen:

Der Geist des Auenfischa!!

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Nach dem gesicherten Herbstmeistertitel setzten die Altherren nun alles daran, auch im Pokalbewerb ein Ausrufezeichen zu setzen. Einige Männer schwächelten zwar an diesem Wochenende, trotzdem konnte Fischa bis zum Schluss genügend Leute auftreiben, um im hintersten Lüsen zumindest mit elf Mann antreten zu können.

Die Altherren begannen furios, nach nicht einmal 5 Sekunden nach dem Anpfiff stand Mayr Helli schon mit dem Ball an den Füssen 2 Meter vor dem gegnerischen Tor. Er war aber so verdutzt, dass er die Grosschance gekonntermassen auch gleich versiebte. Und es sollte nicht seine einzige Chance bleiben. Fast im Halbminutentakt schickte Mittelfeldregisseur Marietti Daniele den rechten Flügelflitzer Mayr Helli mit langen Bällen auf die Reise, er wollte es nicht wahrhaben, dass Helli an diesem Abend keine seiner Chancen nutzen konnte. Aber entweder vergab dieser die Chancen (meist alleinstehend vor dem Torwart) oder es zog ihn eher nach rechts aussen Richtung Eckfahne als Richtung Tor. Dieses Problem hatte man bei den Altherren schon vor einigen Jahren, dort aber immer auf der linken Seite. Der Übername „Chancentod“ war nach der ersten Halbzeit sogar noch eher schmeichelhaft für ihn. Eine kleine Randnotiz: Kurz vor der Verzweiflung versuchte Marietti auch 1-2 Mal den linken Flügel besser in Szene zu setzen, aber auch dieser konnte seine spärlichen Chancen nicht nutzen. Es war zum Verzweifeln. Auch Brandt Matthias versuchte im Sturm sein Bestes, aber in der Mitte gab es kaum ein Durchkommen. Im Gegenzug kamen die Gegner aus Lüsen in der ersten Halbzeit zu 2-3 Kontern, die die Abwehrkette jedoch stets klären konnte und so unserem Torhüter Rainer Christian eine ruhige erste Hälfte bescherten.

Das 0-0 zur Pause war zu wenig, das wusste auch das Hintnerische Trainerduo. Aber was willste machen, wenn Fischa nicht mehr Spieler eingeladen hatte. Einzig Mairhofer Paul traf noch zur zweiten Halbzeit ein. Headcoch Hons musste reagieren, so nahm er in der zweiten Hälfte den Verteidiger Pescollllderrunggggg Manni raus und stellte auf 3-4-3 um. Die Verteidiger sollten sich ja nicht langweilen… Dies zeigte Wirkung. Der Gegner ließ unsere Mannschaft hinten schön zusammenspielen und mit Mairhofer (i vokaf a Handys) Pauli als weiteren Stürmer erhöhten wir nun so schön langsam den Druck, aber immer wenn die Aktion über rechts lief, versiebte sie auch gleich wieder. Aber dann!!! Aus einer eher ungefährlichen Aktion 20 Meter vor dem Tor, rollte der Ball zu M.H., der einen Abschluss versuchte. Aber mehr als ein kleines Rollen Richtung Tor war nicht drin; aber der gegnerische Torwart (aufgrund Mitleid oder aufgrund eines Lachanfalls – keine Ahnung) ließ den Ball durch seine Beine ins Tor rollen. Die Erleichterung stand der Mannschaft ins Gesicht geschrieben. Mit diesem zugegebenermaßen glücklichen Tor stürmte man nun nochmehr Richtung gegnerisches Tor. Es ergaben sich wieder Chancen im Minutentakt. Kurz darauf schoss Oberhammer Vitus völlig freistehend aus 5 Metern hoch übers Tor hinaus und die lüsnerischen Eichhörnchen mussten sich mehrmals ducken. Unaussprechliche Flüche hallten von der Bank ins Spielfeld. Im Gegenzug kamen aber die Lüsner nun doch immer wieder Richtung Tor. Die Dreierkette hatte alle Hände und Füsse voll zu tun, um die Angriffe abzuwehren. Aber wenn einmal ein Angriff durchkam, war Rainer Christian zur Stelle. Mit einer Weltklasseparade rettete er seine Mannschaft vor einem Anschlusstreffer. Hintner Hons versuchte nun, seine Männer an seiner jahrzehntelangen Fussballerfahrung teilhaben zu lassen und rief unserem Wiesel Brandt Matthias zu, wie er zu laufen und zu schießen hätte. Dies setzte dieser dann auch effektiv um und legte astrein auf Mairhofer Pauli auf, der nur mehr zum 2-0 einschieben brauchte. So einfach geht das. Somit war das Spiel gelaufen und man beschränkte sich nun, das Ergebnis zu halten. Kurz vor Schluss spielte Brandt nochmals Ping Pong mit dem Torpfosten, nachdem er den Torwart und die gesamte gegnerische Abwehr zweimal umkurvt hatte. Und so blieb es am Ende auch beim 2-0 Endstand (obwohl es auch gut und gerne 8-0 ausgehen konnte).

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Augen zu bei dieser Chancenauswertung!!

Zugegeben, es war schon ein bisschen gruselig. Die Flügelflitzer und auch Brandt Matthias im Sturm schwörten, während des Spiels immer wieder Stimmen gehört zu haben. Es klang fast so wie: „Pass mon.“ oder „Gib umma.“ oder auch „I stea do frei und gonz alloan vorn Tormonn“. Aber immer wenn sie aufschauten, war niemand dort… Man muss schon zugeben, es ist nicht leicht gewesen für unsere Mannschaft zu zehnt zu spielen: auf der Spielerliste stand nämlich auch ein elfter Name: „Unterhofer Christof“. Sogar zum Kapitän wäre er gewählt worden, aber während des gesamten Spiels war kein Fischa zu sehen. Nach dem Spiel auf einmal regte sich dieser maßlos auf, wieso man ihn denn nicht mitspielen lassen wollte. Aber wenn er nicht da ist, wie soll man ihn da mitspielen lassen. Nach dem Spiel wurden sogar alle Beweisfotos durchgeschaut, aber nirgends war ein Fischa drauf zu sehen. Trotzdem konnte und wollte er sich nach dem Spiel als Sieger sehen und schickte der Redaktion obenstehendes Foto.

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Am Samstag findet um 18.30 Uhr das Rückspiel in Dietenheim statt. Dann wollen wir den Sack zumachen und im Pokalbewerb ins Viertelfinale einziehen. Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung der Fans zum letzten Heimspiel im Jahr 2019!! Vielleicht kommt Fischa ja auch…

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