ASV Dietenheim Aufhofen
Nicht verpassen:

Ein fast perfektes Wochenende

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Als letzte Mannschaft betraten am Kirschta-Samstag die Altherren das Spielfeld. Nachdem bereits ALLE anderen Heim-Mannschaften an diesem Tag, von der Jugend bis zur Amateurliga, ihre Heimspiele gewonnen hatten, lag die Bürde natürlich schwer auf den Schultern der Alten. Um dem entgegenzuwirken, ließen das Trainerduo Kaneider Michael und Unterhofer Fischa Christof die Creme de la Creme auflaufen. Und noch immer war die Reservebank mit hochkarätigen Knipsern besetzt, wie auch das Foto beweist.

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Neuzugang Vitus, der David, Oberhammer kam zu seinem Debüt; ihn hatten die Altherren aus dem Farmteam (=3.Amateurliga) neu rekrutiert. Vor nahezu ausverkauftem Haus führte er die Mannschaft als Kapitän aufs Feld.

Es war ein recht ansehnliches Spiel, wobei wir anfänglich leicht besser waren. Das Trainerduo versuchte die Schlüsselposition auf dem linken Flügel so gut es ging zu besetzen, man wusste aber, dass es fast unmöglich werden würde, das Laufwunder Kaneider Michael zu ersetzen. Und so versuchte sich unser Starstürmer Seiwald Egon auf der linken Seite. Man konnte aber beobachten, dass es ihn anfänglich immer noch ein wenig in die Mitte zog, aber je länger das Spiel dauerte, desto besser kam er auf seiner neuen Position zurecht und konnte viel dazu beitragen, dass wir mehrere Male gefährlich vors Tor kamen. Eine Hereingabe von ihm führte dann auch zum verdienten Führungstreffer, Schwingshackl Michael nahm sie dankend an und schloss eiskalt ab.

Nach dem Führungstreffer begann unser Mittelfeld-Co-Regisseur Hintner Gerd auf einmal wild und unaufhörlich zu gestikulieren, um dem Trainergespann zu signalisieren, dass die Viererkette immer öfter in Bedrängnis kam und deshalb etwas umzustellen wäre. Dem Folge leistend reagierten die Trainer natürlich sofort. Trotzdem kamen die Gegner immer wieder mal gefährlich vors Tor, aber unser Top-Torhüter Recla Martin entschärfte alle möglichen und unmöglichen Torschüsse mit seinen teils übermenschlichen Reflexen. Einem weiteren Reflex von ihm war es zu verdanken, dass seine Abschläge aber leider allesamt Richtung Bierpudel des benachbarten Kirschta-Zeltes flogen. Wahrscheinlich ein Zeichen für eine trockene Kehle.

In der zweiten Halbzeit kam Aushilfsspieler Niederkofler Andre Benedict zum Einsatz und versuchte, auf der rechten Seite den Druck gleich konstant hochzuhalten, wie es sein Vorgänger Mayr Helli schon geschafft hatte. Nach weiteren zehn Minuten machte Kapitän Vitus unter tosendem Applaus der zahlreichen Fans für Aschbacher Manuel Platz.

Unsere Mannschaft kam in der zweiten Halbzeit aber immer stärker unter Druck, da die Gegner natürlich auf den Ausgleich drängten. Um ein wenig Zeit zu gewinnen, entschieden die Trainer, einen taktischen Wechsel vorzunehmen. Rainer Stefan sollte dies übernehmen und wurde 5 Minuten vor Spielende von Fischa zum Aufwärmen geschickt. Aber genau da konnten die Gegner aus Terenten mit einem schönen Treffer ausgleichen, als ein Abstoss zu kurz ausfiel und direkt vor den Füssen des Gegners landete. Da riss sich Co-Trainer Unterhofer Fischa das Überziehleibchen von seinem gut gebauten Körper und wechselte sich kurzerhand selbst sein. Der verdutzte kleine Bruder Florian machte ihm natürlich Platz und der noch verdutztere Rainer Stefan, der immer noch beim Aufwärmen war, musste kurzerhand wieder auf der Reservebank Platz nehmen. Nichts war es mit seinem Debüt. Es wurden noch spannende Minuten und wir drängten die Gegner in ihren eigenen Sechzehner, konnten unsere Übermacht aber leider nicht mehr in ein Tor ummünzen. Der Schiedsrichter setzte sich gleich anschließend nämlich seine Brille auf und pfiff das Spiel ab.

Traurig, dass es nicht zum Sieg gereicht hat aber auch froh, dass die Spieler nun endlich ein Bier trinken konnten, ließen sie den Abend gemeinsam auf dem Kirschta dezent ausklingen.

Ein Insider zum Schluss: Die Verhandlungen laufen zwar noch, aber es ist sehr wahrscheinlich, dass die Altherren einen neuen Hauptsponsor an Land ziehen werden. Die Cesare-Ragazzi-Company bzw. das Alpecin-Unternehmen streiten sich seit Längerem schon darum und schickten schon mal Probefläschchen. Erste Erfolge sind auch schon sichtbar und die Mannschaft hat natürlich noch weiteres Potential für die Anwendung ihrer Wundermittel.

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die verschiedenen Fortschritte der Alpecin-Behandlung (von rechts nach links!!)

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