ASV Dietenheim Aufhofen
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Bundesliga in Dietenheim

4 Torschützen

Im Titelbild die vier Torschützen.

Nach dem 2-1 Sieg am 18.September gegen Schabs mit den beiden Gold-Torschützen Niederkofler Andrè Benedict XVI und Aschbacher Manolito Manuel und der verdienten Niederlage auswärts gegen Pfalzen (kurz neben dem Oktoberfestzelt) am letzten Samstag, wo sich die Lokomotive Pescolderrungg Manni in die Torschützenliste eintragen ließ, standen die Mannen um Trainerduo Fischa und Kanne am Samstag wieder auf dem Platz. Sie luden diesmal die Oberpusterer aus Welsberg ein, um ihre beachtliche Punktebilanz in der Hinrunde noch weiter auszubauen. Man hoffte hier natürlich auch auf die Unterstützung von Schnarf Klaus, ein alter Freund, der in den Welsberger Reihen mitmischte.

Normalerweise ist es üblich, die Gegner mit taktischen Aufstellungen und Spielwechseln zu verunsichern, diesmal schaffte es Trainer Fischa aber sogar bei seinen eigenen Leuten, als er kurz vor Spielbeginn sicher 5 verschiedene Startaufstellungen mitteilte und seiner Mannschaft versuchte zu erklären, wer wo wie zu spielen hätte. Am schlimmsten hat es hier Grossgasteiger Doc Martin getroffen, der bei den meisten Aufstellungen gleich zwei verschiedene Positionen hätte besetzen sollen. Er ist zwar ein guter Fussballer, aber vielleicht doch etwas zu gewagt. Zum Schluss hatte Fischa aber ein Einsehen und sagte: „Stellt enk au, wie es moant“.

Steff „Mister 39″ durfte sich als Geburtstagskind die Kapitänsbinde umbinden. Eine schwere Bürde, wie man sehen wird. Zum Spiel: Da es Fischa zur Zeit ein wenig in der Leiste zwickte, übernahm er die Aufgabe des Linienrichters. Er versuchte, mit den Aktionen immer mitzuhalten und auf Ballhöhe zu bleiben.

 Zuschauer

Von zwei Zuschauerinnen angefeuert, legten beide Mannschaften ein Höllentempo vor. Es war ein wirklich ansehnliches Spiel auf einem Top-Niveau. Schöne Spielzüge, Ballannahmen, Ballstaffetten und Abschlüsse waren die Folge. In der ersten Viertelstunde hatten die Gegner leichte Überhand und kamen immer wieder gefährlich nahe vor unser Tor, aber Christian „die Katze“ Rainer hatte alles im Griff. Nur bei einer Aktion der Welsberger hatten wir riesiges Glück, als ein Querpass bis zum alleinstehenden Schnarf Klaus gelangte, der es aber bevorzugte uns zu verschonen, um stattdessen die eh schon gefährdeten Eichhörnchen vom Baum zu schiessen.

Fischa war an der Seitenlinie schon richtig nervös, als es nach zwanzig Minuten immer noch 0-0 stand, und er versuchte bereits gedanklich, die Mannschaftaufstellung (schon wieder) umzustellen. Aber mitten in seinem Gedankengang wurde ein schöner Querpass von rechts in die Mitte gespielt und Hintner „El Brasilero“ nahm sich ein Herz und zog direkt mit seinem schwächeren linken Fuß (hat er überhaupt einen schwachen Fuß) aus gut 20 Metern ab. Die Flugbahn des Balles war ein einziger Strich und schlug unhaltbar im Tor ein. Nach dem Spiel versuchte er allen einzureden, der Ball sei fast im rechten Kreuzeck eingeschlagen.. Naja, wenn halbhoch auch zum Kreuzeck zählt, dann hatte er schon recht.

Bevor Fischa realisierte, dass die Aufstellung vielleicht doch nicht so schlecht war, spielte Marietti Daniele einen Zuckerpass auf unseren neuen Starstürmer Pauli Odl Mairhofer, der einen Gegenspieler umkurvte und mit einem Weltklasselupfer dem Torhüter schon wieder das Nachsehen gab. Fischa war immer noch beim Jubeln, als 5 Minuten später Pauli schon wieder zuschlug und auf 3-0 erhöhte.

Kurz nach Anpfiff kamen die Gegner gleich zum Anschlusstreffer. Nun musste taktisch gewechselt werden. Flori Unterhofer durfte sich ausruhen und machte dem Joker Hilber „eine Halbzeit“ Werner Platz. Dem Flori tat nämlich das Rippile noch ein bisschen weh. Gerade gestern hat der Pfarrer in der Kirche nämlich gepredigt, dass der Herr eine Rippe vom Mann genommen hatte, um damit die Frau zu formen. Wird der Herr wohl nicht genau die Rippe vom Florian genommen haben?

Heinz

Der überglückliche Torschütze zum 4-1

Das Spiel blieb weiter hochkarätig. Unsere Mannschaft erarbeitete sich wieder die Ballhoheit. Und nach einem harmlosen Foul rund 35 Meter vor dem gegnerischen Tor wurde auf einmal in den eigenen Reihen heftig gestikuliert. El Brasilero managte die neue Freistoßvariante und gab Pramstaller Heinz das Zeichen, dass er zum Freistoß anlaufen sollte. Das ganze Stadion (Hons, Hase und Motz) hielt den Atem an und verfolgte die Ausführung. Die Übertragungskameras wurden aber bereits vorher ausgeschaltet, als man sah, wer den Freistoß schießen sollte. Wer wollte schon glauben, dass man einen Torschussversuch von Pramstaller Heinz filmen sollte. Und so blieb die folgende Ausführung leider ohne Videobeweis. Heinz lief an und ließ einen Blitz Richtung gegnerisches Tor ab, der sich unhaltbar in die Maschen senkte. Ein wahres Traumtor. Nach telefonischer Rücksprache mit seiner persönlichen Managerin (und Spielerfrau) wurde bestätigt, dass dies sein ERSTER Treffer seit 11,5 Jahren war (Treffer in fussballerischer Hinsicht), genau seit dem Tag, an dem die beiden in Liebe zusammengefunden haben.

Das Spiel ging weiter. Kanne bereitete nun den zweiten Wechsel vor, als der Fuchs Grossgasteiger Martin in den gegnerischen Strafraum zu Fall gebracht wurde. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Das Geburtstagskind Forer Stefan durfte zur Feier des Tages antreten. Er hatte aber wohl gemeint, 4 Tore an einem Tag würden reichen ode aber er müsse auf seinen Geburtstag hin allen etwas spendieren: Nach dem Spiel wollte er seinen eigenen Leuten ein Bierchen spendieren, er wird sich wohl gedacht haben, ich muss den Gegnern auch was spendieren, und ein verschossener Elfmeter kostet weniger als ein paar anschließende Bier.

Wie man im Videobeweis sieht, MUSS er den Elfer sicher absichtlich verschossen haben, anders könnte man sich sein Versagen nicht erklären.

Nach dieser Aktion wurde noch Aschbacher Manuel für Grossgasteiger Martin eingewechselt. Gut 10 Minuten vor Schluss verließ der angeschlagene Kapitän Forer Stefan das Spielfeld und verhalf Unterhofer Fischa zu einem weiteren Einsatz. Diesmal durfte sich Fischa als rechter Flügelflitzer austoben, ehrlich gesagt, mehr Steher wie Flitzer. Eine undankbare Position für den gelernten Stürmer und Standfussballer.

Kurz vor Schluss wurde es noch ein wenig spannend, als die Welsberga mit einer schön herausgespielten Aktion auf 4-2 verkürzten. Nach gefühlten 10 Minuten Nachspielzeit hatte auch der souveräne Schiedsrichter ein Einsehen und pfiff das Spiel ab.

Ein verdienter Sieg für unsere Burschen in einer kurzweiligen und auf Top-Niveau gespielten Partie.

Wie man sehen konnte, sind in diesem Spiel alle Spieler in fast allen Positionen universell einsetzbar. Die rechte Flügelposition zum Beispiel ist nicht nur mehr die Spielwiese von Mayr Helli. Dieser muss sich schon zusammenreissen, wenn er seine Stammposition behalten will. Da nutzt auch nichts, wenn er sich dazu auf den Kopf stellt.

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