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Erste Niederlage der Altherren

Welsberg (3)

Am Samstag setzte es gegen Welsberg die erste Niederlage der Altherren in dieser Saison. Auch wenn es ausschaut, als ob der Kapitän Michael Kaneider die Schuld hätte, muss man doch eindeutig zugeben, dass dies nur passiert ist, weil der Trainer (S.F., 40 Jahre alt) nur mit halbem Herzen beim Spiel war und seine Gedanken schon irgendwo im Schlerngebiet kreisten. Der unrühmliche und überstürzte Abschied gleich nach dem Spiel sollte der beste Beweis dazu sein. Da nutzte es auch nichts, wenn die Bank voll von Fussballkalibern war; auch Coach Hintner Hannes bemängelte die fehlende Einstellung seines Trainerkollegen.

(Fast) die gesamte Mannschaft hingegen war topfit und voll motiviert zum Spiel erschienen. Auch Mayr „die Nase“ Ivo schien fit. Trotz laufender Umbauarbeiten in seiner neuen Behausung, war er (für seine Verhältnisse) pünktlich erschienen. Wahrscheinlich waren die Umbauarbeiten aber doch kräftezehrender als gedacht, denn bereits nach knapp 25 Minuten machte er schon schlapp und musste von Niederkofler Andrè Benedict ersetzt werden. Eine leichte Zerrung im Gesässmuskel gab er als Grund an. Zu diesem Zeitpunkt lagen wir bereits 1-0 hinten.

Vor dem Spiel hat sich Trainer Hintner Hannes schon die ideale Aufstellung zurechtgelegt. Aber bis zum Ende des Spiels brachte es der Trainer dann auf sage und schreibe 5 verschiedene Aufstellungen. Den Beginn machte eine 4-2-3-1 Aufstellung. Die klappte nicht und wurde kurzerhand in 4-1-4-1 umgestellt. Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam dann auch der Nachzügler Mairhofer Paul und der Coach stellte auf 4-4-2 um. Aufgrund des Rückstandes versuchte er zum Schluss nochmals Druck zu machen und setzte auf ein 3-4-3 System, das schließlich fast ein 3-2-5 wurde.Schließlich durfte auch Fischa noch ein paar Minuten Spielpraxis sammeln. Gleich nach Einwechslung begrüsste er seinen Gegenspieler in einer alten indianischen Tradition (die Eskimos grüssen sich, indem sie sich die Nasen aneinanderreiben, die Indianer steigen sich gegenseitig auf die Zehen). Aber bis zum Schluss half alles nichts und auch er konnte die erste Niederlage nicht abwenden.

Auch Unterhofer Christoph wollte sich in der Aufstellungsdiskussion einbringen und hat dem Trainer SEINE ideale Aufstellung versucht einzureden.

Welsberg (3)Damit konnte dieser aber nicht viel anfangen, schaut eher aus wie ein Kinder-verbinde-die-Punkte-Rätsel.

Verwunderlich war auch, dass die Welsberger alle legalen Hebel in Bewegung gesetzt hatten, um ihren Goalgetter Schnarf Klaus von einer fälschlichen Rotsperre zu befreien, um ihn dann aber trotzdem nur die Bank wärmen zu lassen. Erst sehr spät, fast schon zu spät, hat er seinen Einsatz bekommen, konnte aber sein ganzes Potential nicht mehr entfalten und es blieb beim knappen 0-1.

Fast die gesamte Amateurligamannschaft mit DJ Campo warteten nach dem Spiel vergeblich auf die Altherren, um sie ein wenig zu trösten. Welsberg (1)

Der Grund lag darin, dass man versuchte, eine gerechte Strafe für die laxe Einstellung des zweiten Trainer F.S. zu finden. Man einigte sich (einseitig) darauf, ihm einen angemessenen Vorsprung von ca. 2 Stunden zu geben, um ihm dann zu Hause nochmals ordentlich ins Gewissen zu reden. Nach einer Stärkung fand eine Delegation schließlich den Weg zu ihm nach Hause, aber erst nach mehrmaligem Klingeln öffnete dieser sichtlich verdutzt und „verschlafen“ die Tür. Ansonsten war die Delegation mit Fischas Hilfe bereits dabei, einen alternativen Zutritt zum Haus auszukundschaften.

Stefan entschuldigte sich dann auch brav und bot allen einen Entschädigungsdrink an, was die Wogen dann doch sichtlich wieder glättete. Wie es auf dem Foto scheint, hat er die Zeit trotzdem sinnvoll genutzt und einen neuen weiblichen Fan gefunden, den er hoffentlich bei den nächsten Spielen mal der ganzen Mannschaft vorstellen möchte. Aus datenschutztechnischen Gründen kann das Gesicht erst nach offizieller Aufnahme als Fan kenntlich gemacht werden.

Welsberg (6)

 Am Samstag bestreitet die Altherrenmannschaft das letzte Meisterschaftsspiel der Hinrunde gegen Pfalzen, wo sie sich die Herbstmeisterkrone zurückerobern können.

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