ASV Dietenheim Aufhofen
Nicht verpassen:

Niederlage der Altherren im Waldstadion

Mannschaft2

Was im Pokal bisher geklappt hat, klappt in der Meisterschaft leider noch nicht. In der Rückrunde ist es den Alten leider noch nicht gelungen, in einem Spiel die vollen 3 Punkte einzufahren. Mit ein klein wenig personellen Sorgen (verletzungs- bzw. familienbedingt) traten die Alten, angeführt wieder mal von Kapitän Kanne Kaneider, zu Hause gegen die Gegner aus Pfalzen an und hatten diesmal nur zwei Auswechselspieler.

Es begann eigentlich alles wie immer. Wir waren zu Hause die bessere Mannschaft. Mit der mittlerweile bewährten 4-1-4-1 Formation, diesmal mit Pramstaller Heinz als Ausputzer vor der Viererkette, hatten wir die Pfalzner in der ersten Halbzeit gut unter Kontrolle und liessen insgesamt wenige Chancen zu. Auf der anderen Seite brachten Seiwald Egon und die Flügelflitzer Mayr Helli  und Kaneider Michael die gegnerische Hintermannschaft immer wieder ins Schwitzen, Tor wollte aber leider keines gelingen. Die Abschlüsse gingen entweder übers Tor oder konnten im letzten Moment noch geklärt werden.

Danach begann das Unheil, seinen Lauf zu nehmen. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit konnte der ansonsten souverän agierende linke Aussenverteidiga Florian „Letzo Fischa“ Unterhofer zwar noch einem Gegner zuvorkommen und ihm den Ball wegschlagen, wurde dabei aber regelwidrig angegriffen und dabei so schwer verletzt, dass er nicht mehr weiterspielen konnte. Anfangs sah es sogar aus, als ob er sich schwerer verletzt hätte, am nächsten Tag aber gab es Entwarnung, „nur“ verstaucht. So kam sein grosser Bruder für ihn zum Einsatz. Die Mannschaft rettete sich in die Halbzeit, wo es die nächste Hiobsbotschaft gab: Seiwald Egon konnte auch nicht mehr weiterspielen und so musste man abermals wechseln und umstellen. Somit war unser Wechselkontigent bereits aufgebraucht. Hintner Gerd, der die erste Halbzeit andächtig und fast betend von der Wechselbank aus das Spiel verfolgt hatte (man beachte das Titelbild), kam für Schweigl ins Spiel. Und wieder mal, wie sollte es anders sein, verschliefen wir den Start in die zweite Halbzeit und so führten die Gegner aus Pfalzen nach wenigen Minuten in der zweiten Halbzeit 1-0. Ein glücklicher Weitschuss ins Kreuzeck ließ unserem Torhüter Rainer Stefan keine Chance. Aber das war alles noch kein Grund zum Verzweifeln; keine 5 Minuten später packte Pramstaller Heinz seine Zauberstiefel aus und schickte Mayr Helli auf die Reise, der allein aufs Tor zustürmend, eiskalt zum 1-1 verwandelte. Die Fans jubelten und peitschten ihre Männer weiter an. Der Knackpunkt in diesem Spiel war dann aber eine Situation in der 55.Minute, als Hintner Gerd im Mittelfeld gefoult wurde und auf den Ball stürzte. Der Schiedsrichter pfiff dann zwar, gab den Freistoss zum Unverständnis aller aber zu Gunsten von Pfalzen (anscheinend Handspiel von Hintner Gerd). Die Gegner schalteten wieder einen Tick schneller als wir und durch den schnell ausgeführten Freistoss nutzten sie das Chaos und konnten so durch einen weiteren Weitschuss (eine Kopie des 1-0) auf 2-1 erhöhen. Wir hatten alle geschlafen und Rainer Stefan im Tor war wieder machtlos. Diese Fehlentscheidung kostete unserer Mannschaft das Spiel (zumindest 1 Punkt).

Und es kam noch schlimmer: Hilber Werner, der sage und schreibe innerhalb von 4 Tagen sein zweites offizielles Spiel bestritt, verletzte sich bei einem Abwehrversuch und zog sich ein „strappole“ zu (so zumindest seine persönliche Version; es gab aber auch Gerüchte, dass er es einfach konditionell nicht mehr packte, ist er ja nur für 35Minuten kollaudiert). Da wir keinen mehr zu wechseln hatten, kämpften unsere Männer die letzten Minuten zu zehnt, was dem Spielanteil aber keinen Abbruch tat. Unterhofer Fischa wirbelte im Sturm herum und gab sein Bestes. Er war es auch, der wahrscheinlich die beste Chance zum Ausgleich auf dem Fuss hat. Freistehend am Sechzehner und mit aller Zeit der Welt knallte er den Ball aber weit übers Tor.

Fischa Verletzung

Hier im Bild sieht man die Schwere der Verletzung von Fischa

 Kurz vor Schluss dann der nächste Schlag: Fischa wurde vor dem Sechzehner vom gegnerischen Verteidiger regelwidrig zu Fall gebracht. Sein markerschütternder Schrei ließ sogar beim Brandtweiner in Stegen die Gläser im Regal klappern. Es schien, als ob er sich schwer am Knie/Oberschenkel verletzt hätte und so wurde auch er auf die Bank begleitet. Auch für ihn schien das Spiel gelaufen.

Mir nur mehr 9 Spielern kämpfte der Rest der Mannschaft aber aufopferungsvoll weiter. Aber Fischa wäre nicht Fischa, wenn er nicht nach wenigen Minuten wieder aufs Feld gehumpelt wäre, um seine Mannschaftskollegen zu unterstützen und sie nicht im Stich zu lassen. Mit 19 funktionierenden Beinen kämpfte die Mannschaft bis zum Schluss, konnte am Ende aber die knappe Niederlage nicht mehr verhindern.

Anscheinend schmeckte den Gegnern aus Pfalzen nach dem Spiel nicht mal unser Bier, wieso denn sonst haben sie sich selbst eine Kiste mitgenommen und sie vor unserer Bar verzehrt… Unsere Punkte wollten sie, nicht aber unser Bier??

Vorzuwerfen ist unserer Altherrentruppe aber sicherlich nichts, sie haben alle gekämpft bis zu Umfallen (und einige sogar noch nach dem Umfallen). Das beweist auch nachstehendes Foto, dass sich unsere Männer teilweise so verausgabt haben, dass sie fast ärztliche Unterstützung in Anspruch nehmen mussten.

Ivo unterkühlt

Nun heißt es Wunden lecken, zum Glück ist nächste Woche spielfrei. Damit hoffen wir, dass unsere Spieler sich nun alle erholen können, damit sie in 2 Wochen alle wieder fit sind.

Die zwei größten Winsler unserer Mannschaft (komischerweise sind es sogar Brüder) schrien sogar noch nach dem Spiel um die Wette, wer denn wohl von ihnen beiden die ärgere Verletzung habe. Bis Redaktionsschluss war noch kein eindeutiges Ergebnis bekannt.Winsla

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