ASV Dietenheim Aufhofen
Nicht verpassen:

Souveräner Auswärtssieg in Vals

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Zweiter Spieltag der Saison 2022/2023. Unsere Mannschaft war auswärts in Vals gegen die Mannschaft Gitschberg Jochtal B gefordert.
Erst seit heuer spielt diese Mannschaft in dieser Meisterschaft mit, somit kannte man vorher weder Gegner noch Platz. Doch wie einst Christoph Columbus seine Männer nach Amerika führte, so führte auch uns unser Finanzminister Muff gekonnt rein ins Vallertal zum dortigen Sportplatz. Angekommen dort musste man als allererstes feststellen, dass der Sommer nun endgültig vorbei ist. Die Pfunderer Berge angezuckert mit frischem Neuschnee, die Temperaturen gefühlt nahe dem Gefrierpunkt, und alle packten erstmals ihre Pullover und Jacken aus. Naja, alle bis auf einen. Alle bis auf Ritsch Maxi (Oft auch als der Chuck Norris des ASV Dietenheim/Aufhofen bezeichnet). Getreu dem Motto „Ich brauche keine Jacke im Winter, sondern die Jacke und der Winter brauchen mich“ stand er wie immer in kurzen Hosen und T-Shirt da und meinte nur „Jo wos hoppasen olla“.

Startaufstellung:
Da unser neuer „Massaggiatore“ Mair David im letzten Spiel nach einem Fähnchen-Präzisions-Wurf aufs Auto vom Schiedsrichter die rote Karte sah und somit nicht dabei sein durfte, konnte auch unser Bomber Pastena Alex, welcher auf seine Massaggis angewiesen ist, natürlich nicht auflaufen. Er verbrachte sein Wochenende, um sich ordentlich auskurieren zu können, im Bade- und Kurort Jesolo-Terme. Ließ sich dort fleißig von den „Massaggi – Massaggi“ – und „Coco Bello – Coco Bello“- Damen am Strand verwöhnen. Für ihn debütierte Mair Thomas im Trikot des ASV. Nach einer Verletzung am Hüftbeuger war er zuletzt mehrere Wochen zum Zuschauen verdammt. Wie er sich diese Verletzung zugezogen hat ist wohl ein Fall für Galileo Mystery. Gerüchten zu Folge zog er sich diese Verletzung nicht auf dem Platz zu, sondern in der 3. Halbzeit nach dem Brunecker Stadtturnier (Der 6. Platz dort wurde natürlich ausgiebig gefeiert).
Gesperrt war nicht nur unser Massiaggiatore Dave, sondern auch Dietenheims Mohamend Salah.

Links im Bild: Ettore Scepi aus Bruneck. Rechts im Bild: Mohamed Salah aus Ägytpten.

Links im Bild: Ettore Scepi aus Bruneck.
Rechts im Bild: Mohamed Salah aus Ägytpten.

 

Für ihn stand Dei Vecchi Thomas in der Startelf. Auf den anderen Positionen gab es nach dem Unentschieden gegen Percha keine Veränderungen.

Nun zum Spiel:
Der Gegner, noch eingeschüchtert vom ohrenbetäubenden Lärm der Protzkarre von einem unserer Abwehrspieler Namens M.H. (sein vollständiger Name darf aus Sicherheitsgründen nicht genannt werden), verschlief den Start komplett. Wir hingegen legten Los wie die Feuerwehr, vlt. Sogar noch ein bisschen schneller. Bereits nach 30 Sekunden klärte der gegnerische Torwart in höchster Not einen abgefälschten Schuss aus 20 Metern von Mair Tommy. Bereits nach wenigen Minuten klingelte es das erste Mal im Gegnerischen Kasten.
Nach einem flachen Zuspiel von der rechten Seite stand der kaltschnäuzige Volgger Jakob in der Mitte goldrichtig. Mit einem Sprung (ähnlich einer Arschbombe) in die Schlammpfütze im gegnerischen Fünferraum und ein wenig Glück konnte er den Ball im gegnerischen Gehäuse unterbringen. Erstes Saisons Tor in der Meisterschaft für ihn, als Belohnung dafür sah er nach dem Tor aus wie nach einer Partie Schlamm-Volleyball.

Volgger Jakob nach dem Führungstreffer.

Volgger Jakob nach dem Führungstreffer.

Die Freude über den Vorsprung wehrte leider nur kurz. Praktisch im Gegenzug konnte der Gegner (unsere eigene Abwehr) auf 1:1 ausgleichen. Nach einem folgeschweren Kommunikationsproblem in der Hintermannschaft kullerte der Ball von einem unserer Verteidiger ins eigene Tor. Ohne dass der Gegner auch nur annähernd gefährlich war.
Wir ließen uns von diesem Gegentor jedoch nicht verunsichern, im Gegenteil, passend zu den getragenen Barca-Trikots erspielten wir uns mit Tiki-Taka Fußball eine Torchance nach der anderen heraus. Wir boten den mitgereisten treuen Fans teilweise richtig tollen Fußball. Was man von den Gegnern nicht behaupten kann. Sie verwechselten teilweise Sportart, spielten mehr Handball als Fußball, und das im eigenen Strafraum. Mehrmals spielten sie, absichtlich oder unabsichtlich, den Ball mit der Hand. Die Folge: Mehrere Elfmeter und Freistöße vor dem Strafraum. Zudem gab es nach einem glassklarem Foul vom Torhüter an Dei Vecchi Thomas einen weiteren Elfmeter. Diese Aktion und das „klare Foulspiel“ wurden zufälligerweise per Video festgehalten.

Klares Foul an Dei Vecchi Thomas (gelbes Trikot)

Klares Foul an Dei Vecchi Thomas (gelbes Trikot)

Die fälligen Elfmeter konnte Abwehrchef Winkler Hannes alle verwerten. Lupenreiner Elfmeter-Hattrick innerhalb von 10 Minuten. Cristiano Penaldo Ronaldo wäre sicherlich stolz darauf. Den beim Freistoß von unserem Wirbelwind auf der linken Seite, Piffrader Gabse, getretenen Ball hingegen konnte man auf der Heimfahrt in Dorfzentrum von Mühlbach einsammeln.

Die erste Halbzeit über wurde also Einbahnstraßenfußball gespielt, man war dem Gegner stets spielerisch und physisch überlegen. Kein Wunder nach mehrwöchigem Krafttraining in der Vorbereitung mit CO-Trainer und Muskelprotz Marco.
Zwischendurch konnte zwar kurz ein gegnerischer flinker Stürmer unserer Abwehr entwischen und das Zwischenzeitliche 2:5 erzielen, ansonsten blieb der Gegner aber blass.
Weitere Highlights in der ersten Halbzeit waren die Tore von Thomas und Thomas.
Thomas Die Vecchi umkurvte geschickt den Torhüter und netzte ein, Mair Thommy stand nach einem fehlgeschlagen Klärungsversuch der Gegner am Elfmeterpunkt goldrichtig und staubte präzise zum 2:6 Halbzeitstand ab.
Weiteres Highlight der ersten Halbzeit: Einer auf/neben dem Spielfeld urinierender Spieler. Der Schiedsrichter, der eine wirklich tolle Partie machte, bemerke sogar dies. Die Partie musste natürlich unterbrochen werden bis das Geschäft verrichtet wurde. 22Spieler mussten also kurz einem Reservespieler beim pissen zuschauen. Gibt´s auch nicht alle Tage.  Hierbei muss gesagt werden, dass es manchmal wirklich dringend ist. Vor allem vor einer Einwechslung.

Durchgang 2 Begann genauso wie der erste auch endete. Es spielte nur eine Mannschaft. Kopfballungeheuer Winkler Michael sowie Volgger Jakob trafen gleich zu Beginn.
Das 2:9 erzielte der eingewechselte Sturm-Tank Moro Simon. Hätte er vor seiner Einwechslung ein wenig Zielwasser getrunken, so hätte dieses Spiel auch locker doppelstellig gewonnen werden können. Nur Einer von unzähligen seiner Chancen landete im Tor. Bleibt zu hoffen, dass er vor seinem nächsten Einsatz etwas mehr Zielwasser- vielen bekannt als Forst 1857- zu sich nimmt.

Als am Ende der aufgekommene Nebel immer stärker wurde, und so langsam der Ball und die durchstartenden Flügelflitzer wie René Rennmaus Winkler bei einem Seitenwechsel nicht mehr sichtbar waren, pfiff der Schiedsrichter die Partie ab.
Zusammengefasst: Ein nie wirklich gefährdeter souveräner Auswärtssieg im zweiten Meisterschaftsspiel der Saison. Oder wie es unser verletzter „Sumpra“ Tripodi auf der Tribüne nannte, ein „Souvenir Sieg“.
À propos Souvenir: Im Gepäck mit nach Hause nehmen durfte man natürlich die ersten vollen drei Punkte. Nach einer tollen Mannschaftsleistung.
Auch die zweitägige Spiel-Nachbesprechung im K1 in Reischach hatte es in sich. Auch dort wurden, wie schon beim Spiel, Höchstleistungen verbracht. Auch das muss erwähnt werden.

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