ASV Dietenheim Aufhofen
Nicht verpassen:

Toller Abschluss der Altherren

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im Bild: die vier Torschützen!!

Die Alten kommen nun langsam in Schwung. Schade nur, dass die Saison nun schon wieder vorbei ist.

Im letzten Meisterschaftsspiel der nun bereits 5. Altherren-Saison führte Seyr Egon die Mannschaft als würdiger Kapitän aufs Feld. Der Listenschreiberling wusste wohl schon vor Spielbeginn, dass Egon sich die Kapitänsbinde im Laufe des Spiels sicherlich verdienen würde. Der Schiedsrichter und die beiden Mannschaftskapitäne hatten anscheinend nur Augen für den einzigen (weiblichen und blonden) Fan und vergassen kurzerhand die Begrüssung.

Aushilfs-Aushilfs-Coach Kaneider Michael ließ sich eine neue Taktik einfallen: für das letzte Meisterschaftsspiel wurde kurzerhand der gesamte (mafia-ähnliche) Auenfischa-Clan „aus der Gruppe entfernt“. Da erst sah man effektiv, wie dieser Virus in der Mannschaft bereits gestreut hatte und wieviele es eigentlich waren. Fast die halbe Mannschaft!!

Diese neue Aufstellung sollte sich im Nachhinein als taktische Meisterleistung herausstellen. In den alten Geschichtsbüchern fand sich bis heute kein so hoher Sieg.

Aufstellung Schabs

Wir waren von Beginn an eigentlich die spielbestimmende Mannschaft; viele Angriffe liefen über die beiden Flügel. Die beiden Mittelfeldregisseure Sinner Luki und Hintner Gerd hatten in der Mitte alles unter Kontrolle. Leider war aufgrund des vielen Regenwetters der letzten Tage der Untergrund (nur) auf der linken Seite des Spielfeldes derart aufgeweicht, dass die ganze Seite Richtung linke Eckfahne absackte und so einen direkten Zug Richtung Tor fast unmöglich machte. Deswegen war es auch nicht verwunderlich, dass aus der linken Senke nichts gscheites herauskam. Und wenn Kaneider Michael dann doch mal (durch wahre Traumpässe) Richtung Tor kam, war er egoistisch bzw. unfähig genug, es selbst zu probieren oder seine Mitspieler zu ignorieren. Deshalb war es nicht weiter verwunderlich, dass sich alle Mannen von links abwanden und mehr und mehr auf die unkoordinierte rechte Seite (das anscheinend kleinere Übel) auswichen. Und Helli hatte dort anscheinend seinen guten Tag. Nach einer Viertelstunde stürmte er mit Ball vor sich und Gegner hinter sich allein aufs Tor, umkurvte den Torwart und schloss zum 1-0 ab. Kaneider Michael schaute ungläubig; so schiesst man also Tore! Wir drückten weiter nach vorne und liessen wenige Gegenangriffe zu; wenn die Gegner dann doch mal unser Mittelfeld und die Abwehr durchbrechen konnten, war Seyr Egon zur Stelle und konnte alle Angriffe heldenhaft abwehren und rettete so den Vorsprung in die Pause.

Aschbacher „de la Compostela“ Manuel überliess in der zweiten Halbzeit seinen Platz dem aufstrebenden ex-Kapitän Fregona Alex. Diesen frischen Wind bekam auch unser zweiter Stürmer Seiwald Egon zu spüren, der bis dahin Führende in der internen Torschützenliste, aber leider mit einer Torflaute, die nun schon die gesamte Rückrunde andauerte (na ja, bei einigen dauerte die Torflaute noch länger). Und Alex hatte an diesem Abend schon wieder einen Traumtag erwischt. Als nach mehrmaligen, fast schon verzweifelten Zurufen aus den Zuschauerrängen, der linke Flügelflitzer Kanne dann doch mal den Weg zum Tor fand, stand er plötzlich samt Ball allein vor dem gegnerischen Pfosten wie der Ochs vorm Berg. Doch Alex erfasst die Situation als Erster und schob den Ball eiskalt von spitzester Position ins Tor. Dies sollte nun auch Schweigl wachrütteln und so engagierte er den RECHTEN Flügelflitzer Helli, eine maßgenaue Flanke zu spielen, wo er nur mehr den Kopf hinhalten brauchte. 3-0!!

Das Ding schien gelaufen, doch dank Kanne auf der linken Seite, der sicherlich gefühlte 15x allein aufs Tor lief und immer versagte, blieb das Spiel spannend. Auch eine nicht ganz so perfekte Hereingabe von rechts konnte er alleinstehend vor dem Tor nicht nutzen. Und es kam wie es kommen musste. Die Gegner aus Schabs verkürzten nach einer schönen Aktion auf 3-1. Und es war noch gute eine Viertelstunde zu spielen. Das Spiel wurde hektisch, der Schiedsrichter hatte es nicht mehr so unter Kontrolle, wie er es gern gehabt hätte. Er beschwerte sich bei den Spielern sogar, dass sich die Zehnjährigen auf dem Platz besser benehmen würden als wir Altherren. Dies wollten wir natürlich nicht auf uns sitzen lassen und so rackerten unsere Verteidiger umso mehr: Manni „die Lokomotive“ Pescollderungg, Ivo „die Grille“ Mayr, Schwingshackl „i hon no a kloana Zerrung“ Mike und Hilber „i spiel la a Holbzeit“ Werner verteidigten, was das Zeug hielt. Vor allem sobald Manni mal in Schwung kam, gab es kein Halten mehr für ihn, da flogen schon mal Bälle und Gegner durch die Luft, dass die Zuschauer nur so staunten.

Gegen Ende der regulären Spielzeit wollte Schweigl dann nochmals seine Klasse aufblitzen lassen und konnte vom herausstürmenden Torwart nur mehr mit einem Foul im Sechzehner gestoppt werden. Elfmeter! Hintner Gerd, der normalerweise für die Ausführung zuständig ist, hatte Mitleid mit Kanne und überließ ihm diesmal gnädigerweise den Elferpunkt. Dieser ließ den Torwart dann auch eiskalt in die falsche Ecke springen und konnte nun doch noch mit einem schön mittig geschossenen Elfer sein Torkonto verdientermassen aufstocken. Man konnte sehen, dass die Mannschaft es allen (vor allem der blonden Zuschauerin) natürlich zeigen wollte, was sie so drauf hatten, auch ohne die Auenfischas. Am Ende hätte es auch 10-3 für uns ausgehen können, aber Seyr Egon im Tor und Kaneider Michael auf der linken Seite wussten das zu verhindern und so blieb es dank ihnen am Ende beim trotz allem verdienten 4-1 Sieg.

Torschützen

Torschützen

Nach Spielende ließ sich Seiwald Egon dann als interner Torschützenkönig noch ein wenig feiern. Im letzten Spiel schaffte er es verdientermassen doch noch, den Staub von seiner Torjägerkrone ein wenig abzuschütteln.

Seyr Egon verabschiedete sich bald mal, ihm war die Aufregung an diesem letzten Spieltag nun wahrscheinlich doch etwas zu viel. Man ist ja auch nicht mehr zwanzig.

Fazit dieses Spiels:

– je länger die Saison dauert, desto besser kommen die Altherren in Fahrt

– die Auenfischas sind doch nicht so unabkömmlich, wie sie selbst immer meinen.

Die Altherren verabschieden sich nun in die Sommerpause, werden aber sicherlich versuchen, sich von den ganz alten Füchsen um Mayr Erich & Co. noch eine Scheibe abzuschneiden.

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